Mittwoch, 16. Dezember 2009
under in-flu-enca

ein seltsamer Infekt, diese 2009er Variante der Neuen Influenza; kommt langsam, kann sich nicht entscheiden, wo er hängen bleibt, rotiert im Körper und wandert von den Nasennebenhöhlen in die Kehle, von dort zur Lunge und wieder zurück in den Hals und in die Ohren. Und das nun seit mehr als drei Wochen, mit wechselnder Intensität, aber hartnäckig; man geht ins Bett und langweilt sich, man geht zur Arbeit und kollabiert fast.
Häufigste Frage dieser Tage: wenn Sie gewußt hätten, wie es sie hinhaut - hätten Sie sich dann impfen lassen? Die häufigste Antwort dieser Tage: nein.
1:80 im Neutralisationstest bedeutet eine 50%ige Sicherheit hinsichtlich Reinfektion; die wird dann wahrscheinlich zuschlagen, wenn ich in Berlin bin.
Rotenburg - Hamburg - Rotenburg - Berlin - Rotenburg - Hameln - Wuppertal sind angedacht, ein Stressprogramm für die arbeitnehmerfreundlichen Feiertage, ein Stressprogramm von weit geringerer Dimenson, als zehn Feiertage damit zuzubringen, sich in die familiären Kleingruppen Einsamkeitsresistenter hineinzudrängen und sich bewußt machen zu lassen, dass das Quartal November-Dezember-Januar die Hochzeit der Singledaseinsverweigerer ist, der Triumph des Pfanni-Knödels "halb/halb" über die handgewürgte Waldlanguste, die Rückkehr blitzender Tannenspitzen an die Orte, an denen gestern noch LED-Screens leuchteten.
Ich habe beschlossen im Kaschmirjacket in die Kirche zu gehen, eine Frau im Schilde zu tragen, mit Kindern zu basteln, bürgerlich zu essen und Museen aufzusuchen.
Zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder Geschenke für mehr als eine Person gekauft, dabei u.a. die klammheimliche Freude des halbanonymen Beschenkens fremder Menschen entdeckt, natürlich wieder vorzugsweise an unglaublich schöne Frauen gerichtet, mit der subtilen Botschaft darin, dass ich sie - immer noch, immer wieder - als eigentliche Trägerinnen von Licht und Wärme, Zartheit und schönem Duft verehre und mit der Art von Andacht anschaue, die ich manchmal in ihren Augen sehe, wenn sie lieben.

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Freitag, 11. Dezember 2009
isn't it ironic?

soeben habe ich vom Labor den Befund des Neutralisationstests "Influenza A/H1N1/ pandemisch 2009" bekommen: ich habe die echte "Schweinegrippe".

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Donnerstag, 10. Dezember 2009
ganz im Hintergrund

Listen to the words that you say
It's getting harder to stay
When I see you

ganz im Hintergrund klingt das Wummern durch den Nebel in den Augen, kein Fieber, keine Luft, keine Kraft mehr in den Armen, ich weiß nicht, was soll es bedeuten, dass ich, und die Decke ist so nass und die Stimme erzählt mir von roten Stiefeln, hoch bis an die Hüften und ich will sie nicht mehr hören, I could not care less, was soll ich mich euren Lügen, ihr gestiefelten Kätzchen, all I can think of is you and me doing the things, dein Brief so voll Tränen und ich weiß, es wird sterben, er wird sterben, so jung und schon so tot, und du wirst im Regen stehen, im Schnee, steh' auf, bitte, wir müssen weg hier, ich kann deine Welt nicht ändern, quit living on dreams, es ist Weihnachten in wenigen Tagen, eine Zeit voll Hohn und Blut und Dornenkronen, I've been there before, meine fünf Jahre sind um in wenigen Tagen, eine Zeit voll Wut und Leben, will nie wieder dort sein, a penny for your thoughts, my dear, ich spreche so leise, ich nehme das Blut ab, ich schließe Augen und Münder und ich höre meine Absätze klacken, lasst mich los, ausgestreckte Hände, when I was small and Christmas trees were tall, das Heim, das Heim, Glück allein, und dass ich überlebt habe, wem soll ich danken? Also gehe ich auf die Knie und danke dir und dir und vor allem dir, come first of May.
Ich habe sogar eure Namen vergessen.
Gott der Feigheit, Göttin der Rache.
All I needed was the love you gave
Und die Schmerzen und die Angst schmiegen sich an meinen Rücken und ich füttere sie mit allem, was gut und teuer ist, schau nur, ich lecke deine Hand.
This is gonna take a long time

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Mittwoch, 2. Dezember 2009
DICOM

Kollegen an Bord?
Wollen Sie Ihre oder die Innereien Ihrer Patienten auch auf dem "mobilen Endgerät" anschauen?
Hier: OsiriX gibt es jetzt auch als "Mobile" für's iPhone.
Im App-Store von iTunes, für rund 16 Schleifen.
Der DICOM-Viewer.
Korrespondiert schön mit der Mac-Desktopversion.
Ich kann meine Nieren z.B. jetzt auf jeder Party herumreichen, direkt neben den Urlaubsfotos, mit denen man früher Leute gequält hat.

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Dienstag, 1. Dezember 2009
morgen Blutabnahme

mal schauen, ob es die Schweinegrippe war.
Neues Maßhemd (Heissing, Lübeck) eingetroffen, ein dezent opaleszierndes Grau, 2cm hoher Stehkragen mit Doppelknopf, darüber zu tragen ein hauchdünnes Kaschmirshirt (Aida Barni) in Anthrazit, Rundausschnitt, Langarm, enge Jeans (Joker) über Budapester-Stiefelletten (Tod's), ein Hauch von "Daim Blond" (Serge Lutens), da sollte doch was gehen.
Jetzt noch Rezepte schreiben.
Koch-Rezepte, meine ich.
Zum Abend eine Reispfanne mit Lauch, Knoblauch, Zwiebeln und Parmesan, darin Hähnchenbrustfilet mit reichlich Chili.

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Montag, 30. November 2009
scent of sea and dew

erster Arbeitstag nach der Infektwoche ... reichlich Weihnachtsgeld bekommen, Leistungsprämie folgt ... mittags knallblaue Einlagen für die alten Pradas gekauft, Rückenschmerzen; die Schuhverkäuferin medizinisch beraten und direkt an Neurologen/Psychiater vermittelt; Einladung zum Kaffee vorerst ausgeschlagen ... im Internet Zugticket gekauft, first time ever - geil: ich könnte jetzt tagelang verreisen, nur um Barcode-bedruckte Tickets zu kaufen; aber: wozu knallblaue Einlagen (übrigens HighTech aus der Weltraumforschung) in alten Pradas, wenn man dauernd Zug fährt? ... ein seit zehn Jahren verklemmtes Herdblech mit einem Ruck entfernt; jetzt funktioniert die Unterhitze wieder, wie im richtigen Leben ... Abendessen: Gratin mit frischem Krabbenfleisch, Heringsstücke in Currysauce mit rotem Pfeffer, Trauben, Wein, zwei Paracetamol ... der Mond ist bald voll.

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Freitag, 20. November 2009
children of the world, unite

Die Entdifferenzierung, die immer weiter gehende Vermischung aller Rollen, ist das Phänomen: es wird immer gleichgültiger und deshalb auch beliebiger und wertloser, wer mit wem gerade befreundet ist oder ins Bett geht, eine Ehe hat oder eine Affaire - letztlich teilt jeder jedem ab und zu eine neue Rolle zu, die wird auch gerne genommen, denn - Hey - was soll's auch: Heute bist Du der Mann meines Lebens, morgen setze ich Dich vor die Tür für einen anderen, der ist dann der Mann meines Lebens und Du kannst gerne mein Freund sein oder der Pate meiner Kinder oder - Hey - Du kannst mir beim Aufhängen der Küchenschränke helfen, mein Ex-Ex-Mann hilft auch mit und hinterher gehen wir alle auf eine Party, Du weißt schon, und am Ende sind die Kegel neu gestellt. Hey.
Denn wir sind alle so infantil, wie unser Look; wir ertragen nur noch die geschlechtliche Undifferenziertheit, Unisex, maulige Zipfelspiele, Patchwork-Lieben.
Es gibt keine Clean Cuts mehr, keine Abschnitte, keine Trennung des Herzensmülls. Niemand erträgt mehr Schmerz als solchen, jeder erliebt sich so nach und nach ein Kaffeekränzchen aus Gewesenen.
Nichts mehr klar beenden, nichts mehr wirklich neu beginnen lassen.
Aus dem eigenen Liebes-Leben nicht mehr zu machen, als die Summe schöngelogener schlechter Erfahrungen, hat auch etwas erbärmliches.
Diese ganzen Ja-aber-Beschönigungen.
Warum nichts verbrennen, warum nichts vergraben, warum nicht die Gegnerschaft, die Feindschaft spüren?
Später Distanz. Ein klares Profil.

"Verdacht auf Resthirn konnte szintigrafisch nicht bestätigt werden."

Weißt Du noch: "Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment!"? Oder haben wir etwas ver-pennt?
So, wie ich mit Dir gevögelt habe, habe ich danach den Vater eines meiner Kinder flachgelegt, aber am schönsten war es doch, als ich diese Affaire während meiner dritten Ehe hatte.
Du, da kommt mein Mann gerade von seiner Geliebten nach Hause, ja, die, mit der ich heute beim Beckenbodentraining war; lass' uns Schluss machen, gell, wir sehen uns nächste Woche, bin schon ganz rollig, wenn ich dran denke; nee, Du brauchst mich nicht abzuholen, mein Mann fährt mich zum Bahnhof und das Hotel finde ich allein.

"... and as the elders of our time choose to remain blind, let us rejoice and let us sing and dance ..."

Hey, Typ! Quatsch' mir keinen Knopf an die Backe!
Mein Dildo schnarcht wenigstens nicht!

"de profundis clamo at te, Domine"

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Mittwoch, 18. November 2009
isn't it ironic?

seit dem Wochenende Wechsel zwischen Übelkeit, Halsschmerzen, tränenden Augen, Schnupfen und Husten; ohne Fieber, aber völlig down.
Kerngesunde Leute gegen die Schweinegrippe zu impfen, während man selbst malade ist; geht's noch?

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Mittwoch, 11. November 2009
Queen of Alzheimer

diese Melodie, dieser Ohrwurm, und ich komme nicht auf den Titel, ein Zwei-Personen-Ding aus Skandinavien, Urzeiten, ich suche bei Eurythmics, nee, daneben, wie heißt der Song bloß?
Ein Tag und eine Nacht, dann die Eingebung: Roxette.
"Queen of Rain"!
Und "Anyone".
Ach.
Schön.
It's a bed of fear, a bed of threats, regrets and sheets so cold ... I've been in love before, how about you?

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Amazonen

wer immer Sie sind, J. v. T., und was auch immer Sie bewogen hat, mich so zu überraschen: ich habe mich sehr gefreut und ich bedanke mich herzlich.

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Pande-me



Kein Schwein steckt mich an, keine Sau infiziert sich bei mir...

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Dienstag, 10. November 2009
Samoa


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Montag, 9. November 2009
weit hinaus in unsichere Geschichten

"Ich weiß", hat sie gelächelt, "ich weiß, dass Sie persönlich wissen, wovon sie reden. Ich danke Ihnen sehr für Ihre guten Wünsche - und ich wünsche Ihnen auch, dass alles weiterhin so gut bleibt bei Ihnen".
Vielleicht halb so alt wie ich, eine sehr schöne junge Frau, mit großen Augen und feinem Lächeln und einer chronisch myeloischen Leukämie.

Später kippen mir innerhalb von vier Stunden zwei Männer in die Arme, noch in der Impfstraße, atmen schwer und sagen, dass ihnen die Kehle zuschwillt und werden blass und sacken weg und ich kann diese Art von Notfallmedizin praktizieren, bei der ich eigentlich keine 50 Zuschauer brauche, Schocklagerung, venösen Zugang legen und Infusion und Sauerstoff und die Spritzen mit Suprarenin und Corticoiden griffbereit und die ganz alte Schule, Händchen halten und sonore Stimme und "Ja, ich bleibe bei Ihnen", denn ob es in wenigen Sekunden ein anaphylaktischer Schock durch den Stoff wird oder nur eine vegetative Reaktion auf den Pieks in den Oberarm ist, möchte ich nicht im Nachhinein vor einem Richter diskutieren müssen, und das ist nicht die Angst des Tormanns beim Elfmeter, das ist auch ein gutes Gefühl, das nicht verlernt zu haben.

Als dann ein Schnösel mit mir klären will, warum er nicht durch den Ausgang eintreten darf, möchte ich einen kleinen Baseball-Schläger da versteckt haben, wo meine lauwarme Cola steht und ich lächle und denke, dass ich lange nicht mehr so zufrieden war mit mir in meinem Beruf.
Im nächsten Leben werde ich ... alles wieder genau so machen.
Etwas, das Dich aus dem Nichts entführt

Juliet,
wie ich mich fühle?
Easy Rider, bereit, morgen wieder 200 Leute zu bedienen, vorher eine Sitzung, dazwischen wahrscheinlich McDonalds, Rhythmusstörungen und Angst, dass ich einen Fehler mache und in der Zeitung stehe, unter welcher Rubrik auch immer.
Diese Arbeit jetzt macht mich genau so an, wie vor 25 Jahren die Kliniknachtdienste mit Besoffenen und Schwerkranken; mein Personal Trainer hat nicht gelacht, mein Personal Trainer hat das Wort ‘Rache‘ mit der gleichen Geduld ausgesprochen, wie alle anderen Worte auch (und Gott weiß, dass ich weiß, was er meint), ich habe wieder Omelettes versucht (ja, ich taste mich 'ran), mein Herz tut so weh auf eben diese bestimmte Art, eine Psychologin hat mir Küsse geschickt, ich könnte vor Freude heulen, vielleicht ist das aber auch nur ein Burn-Out-Syndrom.
Juliet, the dice was loaded from the start

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Mittwoch, 4. November 2009
Deine Freiheit ist nur scheinbar

sicher waren es zwischen 650 und 900 Klienten, die wir heute in den Impfstrassen hatten; ich habe ganze Familien geimpft, fröhliche Leute aus Russland und der Türkei, die mit ihren Kindern kamen; schrecklich, den halben Tag das Weinen und Schreien der Kleinen zu hören, die mich mit ihren großen Augen ansehen und nach und nach ihr Urvertrauen verlieren, bald mit jedem weißen Kittel Schmerz und Tränen und vielleicht danach eine Handvoll Gummibärchen assoziieren werden.

Später eine neue Parfümerie entdeckt, auf der Suche nach einem Duft, der zu blondem Haar und grünen Augen passen könnte, fündig geworden (nein, wird hier nicht verraten) und mich belohnt, meine eigene Sammlung aufgestockt: Five O'Clock au Gingembre, Serge Lutens und Millesime Imperial, Oliver Creed.
Morgen kommt dazu: Daim Blond von Serge Lutens.
Wenn Sie gut sortiert sind und das mit der Metrosexualität ernst meinen, sollten Sie probieren.

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Dienstag, 3. November 2009
life in the streets ain't easy

...and when you start to think about it, you won't believe it's true...
H1/N1 - ick liebe dir.
Gegen Mittag "notfallmäßig" in die dritte Impfstrasse ("ich darf mal durch, bitte!"), 96 Schüsse in 115 Minuten abgegeben (Platz 2 immerhin; ich impfe aber auch nur einhändig); jetzt möchte ich noch duschen, eine halbe Flasche Villa Antinori, Ei auf Toast, später einfach gehalten werden - but.
Morgen Doppelschicht; no pain, no gain.

Jetzt, jetzt ist es wieder wie es vor 25 Jahren war, mit einigen Kollegen gemeinsam und nebeneinander zu arbeiten, ab und zu seitwärts eine Frage richten zu können, billige Süssigkeiten hinter dem Paravent in sich zu stopfen, weil keine Sau es verstehen würde, wenn einer aus der Reihe träte und Pause machte, abends vor Rückenschmerzen schwer atmend auf halbkaputten Stühlen sitzend ein Brötchen zu kauen, "Abschussquoten" zu tauschen und zu lachen und zu versuchen, sich nicht an der plötzlichen Bedeutsamkeit so zu ergötzen, dass keine Kraft für morgen mehr bleibt.
Ein Drittel von fast 400.000 Menschen hier zu versorgen, mit einer Handvoll Leuten, rasch.

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Montag, 2. November 2009
gib's mir!

Weltraumtaugliches Brot.
Tiroler Demeter Dinkel Früchteziegel.

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energy saver

Tantra Beam Vibrationstransmitter, Gold Edition.
Putzig.
Aus der Reihe: e-mail, die jeden SPAM-Filter verklebt.
Istbestimmtbeihilfefähig.
Lachmichtotwennichdafürjetztwerbunggemachthabe.
Mindestens800suchanfragenreferrer.
Malunterhysteriebeiwikipedianachlesen.
Besseralsschweinegrippe.

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Mittwoch, 28. Oktober 2009
EKD

Dass Frau Dr. Margot Käßmann, von der ich weiß, dass sie lebenserfahren, loyal und liebenswürdig ist, zur Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland gewählt wurde, freut mich.
Wäre die Kirche zu der Zeit, als ich ausgetreten bin, von solchen Menschen repräsentiert worden, hätte ich möglicherweise gezögert.

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Dienstag, 27. Oktober 2009
emphatisches Verhältnis zu Konzepten

"Der Manipulationsverdacht, der pathetischen Artikulationsformen von deutscher Seite oft entgegengebracht wird, gründet sich nach 1945 vor allem auch auf die Kritik an der Rhetorik des Nationalsozialismus."
Pathetisches Vorgehen gegen Euphemismen.
"Heute nutzt niemand mehr „erkennen“ für „begatten“, „Privet“ für „Toilette“, „verewigt“ für „gestorben“ und „Valant“ für den Teufel."

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Entscheidungshilfen

Impfung gegen die "Schweinegrippe" = Neue Influenza A/H1N1 - Stand der Dinge

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UNTERTITEL
si tacuisses,
philosophus mansisses


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