Montag, 3. Juni 2002
Tourist? Trophy?

Hier (bei den TT-Races auf der Isle of Man) hält sich mein werter Kollege gerade auf, hingefahren mit einer BMW-Enduro, die schon, sagen wir mal diplomatisch, "etwas älter" ist (wie übrigens auch mein Kollege) ... soeben die Nachricht, daß der/die/das "Pleuel gerissen" ist oder etwas in der Art, pünktliche Rückkehr fraglich, obwohl alle Pleuel in Bewegung gesetzt worden sind, Ersatzteile hinzufliegen.
Schade, daß jetzt auch sein zweites Motorrad defekt ist; letzte Woche hatte es schon den Motor seiner 1000ccm-BMW erwischt ... er fährt eben gerne schnell, hat aber (seit der Grippe-Impfung, behauptet er!) immer noch gewisse Koordinationsstörungen und überdreht gelegentlich (in jeder Hinsicht) ... ähem.

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5:30 - 0:14

Hektik in Bildern hier.
Auch wieder sehr interessant heute:
pixelpalais, Foto des Tages im Photodiary.
Mein Bild des Tages: Pyramide.

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make an appointment

hier gibt es kostenlos einen Terminkalender (Windows, MacOS Classic, MacOS X) - sogar mit Alarmfunktion, nett.

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political compass

ich habe mit allem gerechnet, nur nicht damit, ein Links-Liberaler(?) zu sein, aber: im Umfeld von Gandhi fühle ich mich ganz wohl.
(Link via Le Sofa Blogger)

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Finestra

manchmal fällt mir auf, wie klein die Fenster meiner Wohnung sind; zweifach verglaste Doppelfenster, also vier Scheiben, thermisch isolierend und schallschützend, wirksam gegen den Lärm von der Autobahn, der gegen den Altbau hier anbrandet, wenn morgens die LKW-Kolonnen aufbrechen.
Kleine viereckige Aussparungen, 80x80 cm, versteckt in abgerundeten Gaubenhauben, in den schönen Schrägwänden dieser ehemaligen Dienstbotenwohnung, reicht gerade für mittelmäßiges Licht und die nötige Lüftung.
Paßt zu mir, diese Wohnung; passen zu mir, diese Fenster.
Ich mag es, Schatten zu haben. Ich mag kein grelles Licht.
Ich mag Ruhe.
Manchmal, wenn draußen Sommerhitze und weißes Licht herrschen, lasse ich die Lamellen-Jalousien herunter, drehe ihre silbernen Elemente so, daß diffuse Lichtmusterstreifen, abwechselnd heller und dunkler, an den Wänden erscheinen und genieße die Abschirmung, die Illusion eines südlichen Ambiente, erwarte, daß jeder Italienisch spricht, der mir begegnet, trinke Espresso und trage Schuhe mit dünnen Ledersohlen.
Manchmal, wenn die Fenster geschlossen sind, nachts, wenn keine LKWs fahren, wenn das Haus leise knistert und alte Treppen knarren, dann merke ich: der Lärm ist nicht draußen; der ist Lärm in mir.

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UNTERTITEL
si tacuisses,
philosophus mansisses


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