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Sonntag, 5. Mai 2002
point of no return
ich sammle Payback-Punkte. Hat sich so ergeben, weil ich in meiner Brieftasche noch ein Fach frei hatte für diese Payback-Punkte-Sammelkarte und weil ich jeden neuen Quatsch mitmachen muss.
Ich tanke gelegentlich an Tankstellen, wo die Sonnengöttin auftankt, war (zu)lange Kunde bei einem Amerikanischen-Online-Luder, Sachen, die mich nicht aufhalten und unter Druck setzen beim Sammeln von Rabattpünktchen; Umwege habe ich nie gemacht für ein paar Cent. Über zwei Jahre lang sammle ich bereits; heute habe ich mal nachgesehen, was auf meinem Punktekonto steht: 1350 Punkte; für 1500 Punkte gibt es 15 EURO (glaube ich) oder eine Prämie - man muss viel Geld ausgeben, um 15 EURO Rabatt (oder einen Plastikschirm oder eine Gürteltasche aus Nylon oder dergleichen) zu bekommen. Erinnert mich an meine Kindheit, das Sammeln von Rabatten. Wir waren nicht gerade wohlhabend, da wurde bei jedem Stück Fleischwurst nachgerechnet, da wurden Umwege gemacht, auf dem Weg von der Schule nachhause, wenn es Bohnen-Konserven irgendwo im Angebot gab, und diese Bohnenkonserven wurden gestapelt im Keller, für ein gutes Essen in schlechten Zeiten, neben den Einmachgläsern mit Obst und den Regalen mit Erbsenkonserven. Und da wurden Rabattmarken gesammelt und diese kleinen Heftchen, in die die Marken eingeklebt werden mussten, jährlich eingelöst an den Kassen der Geschäfte, die heute Supermarkt heissen. Es kommt eben alles wieder, nur mit anderen Namen. Billige Fleischwurst esse ich immer noch gerne. ... Link |
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